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About

I am a language and education professional, consultant and researcher and have spent my career working to enhance the quality of education internationally, particularly with regard to medium of instruction and access to learning. I have been involved in award-winning education for development projects and have led innovative research on the relationship between language and social, cultural and economic value. In my work I aim to strengthen the position of mother tongue-based multilingual education while also recognising the need to provide high-quality access to national and global languages such as English.

Meine Forschung sucht nach Antworten auf komplexe Fragen der Sprachenbildungspolitik, bspw. welche Sprachen als Unterrichtssprache verwendet werden sollen, welches Modell der mehrsprachigen Bildung in einem bestimmten Kontext am effektivsten ist und welchen Wert das Erlernen einer bestimmten Sprache hat. Der Komplexität der Fragestellung entsprechend, verbinde ich in meiner Forschung interdisziplinäre Perspektiven und empirische Methoden – z.B. rigorous reviews, ethnographische Feldstudien, Interviews, Klassenzimmer-Beobachtungen, großangelegte quantitative Umfragen und linguistische Analysen. Diese Herangehensweise ermöglichte es mir, die weitverbreitete Überzeugung zu verstehen, dass das Erlernen der englischen Sprache notwendigerweise zu wirtschaftlichem und sozialem „Fortschritt“ führt und wie diese Überzeugung zu sprachpolitischen Entscheidungen führen kann, die die transformative Kraft der Bildung einschränken. Meine Forschung gibt auch einen Einblick, wie man gleichwertige Bildungsqualität, soziale Gerechtigkeit, Empathie und interkulturelle Kommunikation durch Sprachpolitik und Pädagogik und den wirksamen Einsatz von Technologie verstärken kann. Diese Erkenntnisse haben große internationale Initiativen im Bereich des Fremdsprachenlehrens und der Lehrer*innenausbildung wie English in Action, Bangladesch und TESS-India geprägt und die Strategien sowie Vorgehensweisen wichtiger Stakeholder im Bildungsbereich beeinflusst (z. B. British Council, DfID, Education Development Trust).

Während meiner bisherigen Tätigkeit als Professorin an der Universität Graz habe ich meine Sprachendidaktische Forschung weiter vertieft und die aus dem Kontext von Entwicklungsländern gewonnen Erkenntnisse auf ihre soziale Relevanz und Anwendbarkeit im Kontext Österreichs bzw. Europas untersuchen können. Ich plane dringend benötigte Forschungsprojekte zu aktuellen sozialen Fragen im Sprachunterricht in Österreich durchzuführen, die aus der Umstrukturierung des sekundären Bildungsbereichs, den Änderungen in der Lehrer*innenausbildung und der zunehmenden Vielfalt und Mehrsprachigkeit der Schüler*innen resultieren. Dazu gehören Fragen zu Gerechtigkeit und Qualität des Englischunterrichts, aber auch zu den Auswirkungen auf das Lehren und Lernen anderer (Fremd-) Sprachen